Reich sein lohnt sich auch steuerlich…

… Oder streng nach der Regel: Wer schon viel hat, bekommt noch mehr…

Wie man am Beispiel von Mitt Romney sieht, lohnt es sich reich zu sein und in den USA zu leben. Doch einfach mal von vorne:
Mitt Romney ist einer von den Leuten die sich aktuell daran versuchen einen der mächtigsten Posten, wenn nicht sogar den mächtigsten Posten der Welt zu bekommen, er möchte Amerikanischer Präsident werden. Dabei tritt er für die Republikaner an, ist studierter MBA und Rechtswissenschaftler und nicht zuletzt Multimillionär. Zumindest letzteres ist schon mal ein erstrebenswertes Ziel. Sein Vermögen wird auf mindestens 250 Millionen Dollar geschätzt. Dabei machte und macht er wohl das meiste seines Vermögens durch eine Investmentfirma, deren Mitgründer er ist und somit fast ausschließlich durch Aktiengewinne und Zinseinnahmen.
Nun ist es in den USA aktuell so das genau solche Einkommen mit maximal 15 % versteuert werden müssen. Für einen normalen Arbeitnehmer wie mich wäre das schon ein traumhafter Steuersatz, wie glücklich muss das erst jemanden wie Romney machen, der jährlich über 20 Millionen Dollar verdient?

Zumindest einen Trost gibt es für mich. Jetzt wo er seinen Steuersatz öffentlich bekannt gegeben hat, kommt er nicht mehr ganz so gut bei den Wählern an. Verständlich das sich den USA, wo es inzwischen auch nicht mehr jedem so gut geht, eine gewisse Empörung darüber breit macht. Anders als bei einem Lottogewinner der immer viel mehr Freunde nach seinem Geldsegen bekommt :-)

Aber auch wenn Mitt Romney nicht zum Präsidenten gewählt wird, über eine zu mickrige Rente wird er sich wohl kaum beschweren…

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Patrick. Permanenter Link des Eintrags.
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