Macht ein Tagesgeldkonto heute noch Sinn?

Der DKB Tagesgeldkonto Test zeigt, dass es kaum noch attraktive Zinsen gibt. Lohnt sich das Produkt Tagesgeldkonto überhaupt noch oder ist es besser, wenn sich die Sparer nach Alternativen umsehen? Vorweg: Zu beachten ist, dass jeder Sparer wie auch Anleger unterschiedliche Ziele verfolgt - während ein Teil der Anleger hohe Gewinne verbuchen will, geht es dem anderen Teil um die maximale Sicherheit des Ersparten.

Hohe Rendite oder maximale Sicherheit?

Bevor es um die Beantwortung der Frage geht, ob ein Tagesgeldkonto bei den heutigen Niedrigzinsen überhaupt noch Sinn macht, muss im Vorfeld die Frage gestellt werden, welche Art von Anleger man eigentlich ist. All jene, die ausschließlich an einer attraktiven Rendite interessiert sind, werden mit einem Tagesgeldkonto definitiv keine Freude haben - der sicherheitsorientierte Anleger wird hingegen akzeptieren, dass es derzeit nur einen maximalen Zinssatz von rund 0,6 Prozent gibt. Dies deshalb, weil es für ihn keine Alternative gibt.

Einlagensicherung sorgt für ein hohes Maß an Sicherheit

Das Tagesgeldkonto kann Anlegern wie auch Sparern empfohlen werden, die der Meinung sind, die Sicherheit ist wichtiger als der Gewinn. Aufgrund der Tatsache, dass es eine Einlagensicherung von 100.000 Euro/Kunde gibt und ein Tagesgeldkonto keinen Schwankungen unterliegt, gibt es de facto kein Risiko. Das ist auch der Grund, warum viele Anleger - trotz der Niedrigzinspolitik der EZB - dem Tagesgeld noch immer die Treue schwören.

Jederzeit verfügbar

Ein weiterer Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden darf: Guthaben, das auf dem Tagesgeldkonto geparkt ist, steht jederzeit zu Verfügung. Wer heute also 1.000 Euro auf sein Tagesgeldkonto überweist und ein paar Tage später eine unerwartet hohe Rechnung bekommt, kann problemlos auf die 1.000 Euro zugreifen.

Nicht empfehlenswert für renditeorientiert Anleger

Das Modell des Tagesgeldkontos kann nicht empfohlen werden, wenn man nach einem Produkt Ausschau hält, das eine gute Rendite verspricht. In diesem Fall muss sich jeder Anleger bewusst sein, dass man eine riskantere Veranlagung wählen muss - denn eine hohe Rendite steht automatisch für ein höheres Risiko. Je höher die Rendite, umso höher das Risiko des Verlusts. Da die Rendite beim Tagesgeld geringer als bei anderen Veranlagungen ausfällt, ist somit klar, dass es auch kein Risiko gibt - die ideale Veranlagung für den sicherheitsorientierten Anleger.

Die Idee

…ist erst einmal einfach. Bis Ende 2021 möglichst viel Geld zu besitzen um finanziell unabhängig leben zu können. Unabhängigkeit bedeutet für mich sich keine Sorgen mehr machen zu müssen wie man seine Brötchen verdient und sich halbwegs alles kaufen zu können was man sich wünscht, ohne erst jahrelang darauf zu sparen oder total überteuerte Kredite abzuzahlen. Natürlich spielt hier die magische Millionengrenze eine große Rolle, ich möchte mich aber nicht wirklich darauf festlegen.

Warum nun bis Ende 2021? Nun, einerseits sind das jetzt zum Start noch ziemlich genau 10 Jahre und damit eine schöne runde Zeitspanne, andererseits bin ich dann Anfang 40, also auch an einer magischen Altersgrenze, an der man meiner Meinung nach mal zurück schauen sollte, was einem das Leben so gebracht hat.

Das Ziel werde ich versuchen mit Logik, eisernem Sparwillen, viel Recherche und vielleicht auch mit ein wenig Glück umzusetzen. Leser, die bereits ähnliche Blogs kennen, wissen das diese im Grundaufbau und von der Idee alle sehr ähnlich sind. Schlagwörter wie Aktien, Fonds, Immobilien, Edelmetalle, Tagesgeld, Passive Einnahmen, werden auf meinen Seiten genauso fallen und wichtig sein wie bei meinen Mitstreitern. Ein wenig Individualität möchte ich aber natürlich nicht missen, deshalb plane ich meine Leser zu einem großen Teil sehr aktiv mit ein zu beziehen. Wie, das wird aktuell noch nicht verraten.

Ganz wichtig ist mir das dieser Blog, alle Artikel und sonstigen Texte keine Empfehlungen für meine Leser sein sollen. Selbstverständlich ist jeder für sein Vermögen und sein Leben selbst verantwortlich.

Ein Gedanke zu “Die Idee

  1. Ich bin von einem aufmerksamen Leser darauf hingewiesen worden das ich 2021 natürlich nicht Ende, sondern Anfang 40 sein werde. Ich hab’s verbessert, danke für den Hinweis :-)

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